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Zwei Mitarbeiter von Tanner Umzüge laden einen Schrank in den beschrifteten Umzugswagen
Umzugs-Checkliste

Umzugs-Checkliste → der Zeitplan bis zum Zügeltag

Selten scheitert ein Umzug am Tragen, meist an etwas, das drei Wochen früher fällig war.

Die wichtigsten Termine liegen weit vor dem Zügeltag: Kündigung und Nachmieter drei Monate vorher, Umzugsfirma und Ferientag vier bis sechs Wochen vorher, Halteverbot und Lift zwei Wochen vorher. Der Zügeltag selbst besteht dann nur noch aus Ausführung.

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Drei Monate vorher: Verträge und Termine

In dieser Phase entscheidet sich, ob der Umzug entspannt wird. Die Kündigung muss fristgerecht bei der Verwaltung sein, und der Zügeltermin sollte grob feststehen. Beides hängt zusammen, weil die Wohnungsabgabe meist auf einen ortsüblichen Kündigungstermin fällt.

Kündigung schriftlich einreichen

Eingeschrieben und fristgerecht: Für Wohnungen gilt eine Frist von drei Monaten auf einen ortsüblichen Termin (Art. 266c OR), sofern der Mietvertrag nichts Längeres vorsieht. Bei Familienwohnungen unterschreiben beide Ehe- oder eingetragenen Partner.

Zügeltermin festlegen

Idealerweise mit einigen Tagen Überlappung zwischen alter und neuer Wohnung.

Offerten einholen

Drei Angebote mit identischem Leistungsumfang, sonst sind sie nicht vergleichbar.

Ferien oder einen freien Tag beantragen

Der Zügeltag und der Tag der Wohnungsabgabe sind zwei verschiedene Termine.

Sechs bis vier Wochen vorher: buchen und aussortieren

Wer die Umzugsfirma erst zwei Wochen vorher sucht, nimmt, was übrig ist, besonders auf Monatsende. Gleichzeitig beginnt das Aussortieren, denn es bestimmt die Menge, die am Ende getragen und bezahlt wird.

Für alles, was nicht mitkommt, gibt es drei Wege: verkaufen, verschenken oder entsorgen. Entscheiden Sie das vor dem Zügeltag. Wer es aufschiebt, zahlt für Volumen, das er nicht mehr wollte. Muss ohnehin der Keller geräumt werden, lässt sich das in einem Zug mit dem Umzug erledigen und spart eine zweite Anfahrt.

Vier bis zwei Wochen vorher: Meldungen und Material

Diese Phase ist Schreibtischarbeit. Die Adressänderungen laufen an, das Packmaterial kommt ins Haus, und die praktischen Fragen rund um den Zügeltag werden geklärt.

Zügel­kis­ten bestellen

Rund zehn bis fünfzehn pro Zimmer; bei vielen Büchern eher mehr und kleiner.

Nachsendeauftrag erteilen

Spätestens vier Arbeitstage vor dem Umzug, damit nichts liegenbleibt.

Strom, Wasser, Internet ummelden

Anschlüsse brauchen Vorlauf: Internet häufig zwei bis vier Wochen.

Halteverbot und Lift klären

Wer das Gesuch stellt und wie lange es dauert, hängt von der Gemeinde ab. Wir übernehmen das für Sie.

Nicht Mitkommendes wegbringen

Sperrgut, Elektrogeräte und Sondermüll getrennt abgeben.

Die letzte Woche: packen und beschriften

Gepackt wird in dieser Reihenfolge: zuerst alles, was man nicht täglich braucht, also Bücher, Dekoration, Winterkleider und den Keller. Zuletzt die Küche und das Bad. Beschriften Sie jede Kiste mit dem Zimmer, in das sie am neuen Ort gehört, nicht mit dem, aus dem sie kommt. Das spart am Zügeltag Dutzende Rückfragen.

Packen Sie eine Kiste, die zuletzt eingeladen und zuerst ausgeladen wird: Werkzeug, Toilettenpapier, Seife, Handtücher, Kaffee, Ladekabel, Medikamente und Bettwäsche für die erste Nacht. Wertsachen, Dokumente und Schlüssel nehmen Sie selbst mit; sie gehören nicht in den Umzugswagen.

Am Zügeltag: was in welcher Reihenfolge passiert

Für Sie selbst bleiben dann nur noch drei Aufgaben. Erstens den Zugang sicherstellen: Parkplatz frei, Lift reserviert, Türen offen, Nachbarn informiert. Zweitens Fragen beantworten, wenn das Team etwas wissen muss. Drittens am Schluss durch die leere Wohnung gehen und alle Schränke, den Keller und den Estrich noch einmal öffnen.

Notieren Sie am Ende die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser und fotografieren Sie sie. Übergeben Sie alle Schlüssel, auch Zweit- und Kellerschlüssel, und lassen Sie sich das schriftlich bestätigen. Die eigentliche Wohnungsabgabe ist ein eigener Termin, für den es eine eigene Vorbereitung braucht.

Fragen

Fragen und Antworten: Umzugs-Checkliste

Wenn Ihre Frage fehlt: anrufen genügt.

Wie lange dauert ein Umzug?
Eine 3½-Zimmer-Wohnung ist mit einem eingespielten Team in der Regel ein Tagesauftrag, oft weniger. Entscheidend sind Etage, Lift und die Tragedistanz zum Fahrzeug, nicht die Fläche allein.
Was darf man beim Umzug nicht vergessen?
Die drei häufigsten Lücken sind der Keller, der Nachsendeauftrag und die Zählerstände. Dazu kommt die Kiste für den ersten Abend: Wer sie vergisst, sucht nachts zwischen dreissig Kartons nach Zahnbürste und Bettwäsche.
Soll ich am Zügeltag anwesend sein?
Ja, zumindest zu Beginn und am Schluss. Zum Start klären sich Fragen zu Zugang und Reihenfolge, am Ende der Rundgang durch die leere Wohnung. Dazwischen müssen Sie nicht danebenstehen.

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Einzugsgebiet

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Gleiche Bedingungen in jeder Gemeinde, ohne Zuschlag für die Anfahrt. Was vor Ort anders ist, steht auf der Seite des Orts.

Eli Zeqiri, Umzugsberatung bei Tanner Umzüge AG
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Eli Zeqiri

Umzugs­be­ratung · Besichtigung, Offerte, Ihr Umzugstag

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